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Schwarztee

Auch beim Tee gilt: Das Auge isst oder besser gesagt trinkt mit. Kenner wissen, dass eine Einladung zum Tee immer eine Spur eleganter ist als eine Einladung zum Kaffee. Spezielles Teegeschirr spricht für gehobene Teekultur.

Auch ein vielfältiges Angebot an Süßmitteln (Kristall-, Rohr- und Kandiszucker, Süßstoff, Honig) sowie Milch, Obers, Rum oder Zitrone in einem eigenen Kännchen zeigt, dass Sie die verschiedenen Vorlieben Ihrer Gäste wahrnehmen.

Vollendeten Teegenuss zu bieten heißt auch, den Gast kompetent zu beraten und jeden Tee mit der optimalen Temperatur und Ziehdauer zu servieren. Wenn Sie neben verschiedenen Schwarzteesorten und -mischungen auch grünen Tee und diverse Früchte- und Kräutertees anbieten können, spricht das sowohl für die Teekultur Ihres Hauses als auch für Ihr Bemühen um den Gast.

Tipps 6 Geheimnisse Ein Wort zu Tee

Hier ein paar Tipps


Schwarztee

ist gut zum Frühstück, das Koffein bringt den Organismus in Schwung.


Grüntee

versorgt den Körper während des ganzen Tages mit wichtigen Mineralstoffen.


Früchtetee

am Vormittag ist ein Beitrag zur Vitaminzufuhr.

Belebender Kräutertee

am Nachmittag bringt Energie und stärkt das Immunsystem.

Beruhigender Kräutertee

am Abend hilft bei der Entspannung.

Die 6 Geheimnisse
des perfekten Tees

1. Beste Qualität

Selbst bei einwandfreier Zubereitung wird ein minderwertiger Tee niemals zum Geschmackserlebnis. Sparen Sie daher nicht bei der Qualität, denn dann sparen Sie auch beim Genuss.

3. Richtige Dosierung

Tee wird nicht stärker durch längeres Ziehen. Die Stärke des Tees ist abhängig von der Dosierung. Grundsätzlich gilt: ein Beutel pro Tasse und 3 Beutel für eine Kanne Tee. Bei losem Tee gilt: ein Teelöffel pro Tasse und zusätzlich einer für die Kanne – wie die Engländer sagen. Das heißt, bereiten Sie Tee in einer Kanne zu, sollte es ein Löffel Tee mehr sein.

5. Richtige Dosierung

Die Ziehzeit richtet sich nach dem Produkt. Bei Schwarz- oder Grüntee geben die Teeblätter in den ersten 2–3 Minuten nach dem Aufgießen ihr anregendes Koffein ab und erst danach die beruhigenden Polyphenole. Daher gilt: Je kürzer der Tee zieht, desto belebender die Wirkung, je länger, desto beruhigender. Doch nicht länger als 5 Minuten, weil der Tee sonst bitter wird. Früchte- und Kräutertees sollten in der Regel 8 Minuten ziehen, aber auch hier gibt der Hersteller auf den Verpackungen eine genaue Ziehzeit an, die berücksichtigt werden sollte, damit sich Geschmacks- und Wirkstoffe am besten entfalten können.

2. Gutes Wasser

Prinzipiell hat Österreich eine hervorragende Wasserqualität, daher eignet sich frisches Leitungswasser gut für die Teezubereitung. Wohnen Sie jedoch in einer Gegend mit sehr hartem (d. h. kalkhaltigem) Wasser, sollten Sie entweder stilles Mineralwasser ohne starken Eigengeschmack nehmen oder das Teewasser 2–3 Minuten sprudelnd kochen lassen, damit sich der Kalk absetzt. Der Kalkgehalt des örtlichen Leitungswassers kann bei den zuständigen Behörden erfragt werden.

4. Richtige temperatur

Damit sich die Inhaltsstoffe optimal entfalten, muss das Teewasser sprudelnd aufkochen, bevor der Tee aufgegossen wird. Erst bei 96 °C lösen sich alle Geschmacks- und Wirkstoffe aus dem Teeblatt. Dies gilt für alle Teesorten, auch für grünen Tee, obwohl es hier traditionelle japanische Zubereitungsmethoden gibt: Bei der ersten Methode soll das Wasser nach dem Aufkochen auf etwa 60–70 °C abgekühlt werden und dann erst aufgegossen werden. Bei der zweiten Methode wird der erste Aufguss weggeschüttet und der Tee ein zweites Mal aufgegossen – das Ergebnis ist ein milderer Geschmack.

6. Optimale Lagerung

Das Teearoma ist sehr empfindlich und flüchtig, deshalb sollte der Tee so wenig wie möglich mit Sauerstoff oder fremden Gerüchen in Kontakt kommen. Zur Aufbewahrung eignen sich am besten luftdicht verschließbare Dosen, die im Schrank nicht in der Nähe von Kaffee oder stark riechenden Gewürzen stehen sollten.

Ein Wort zu Tee ...

Schwarztee

Der Klassiker unter den Teesorten wird zwar schlicht Schwarztee genannt, in Wirklichkeit aber gibt es ihn in Tausenden verschiedenen Sorten. Die bekanntesten sind:

Darjeeling

Ein Hochlandtee aus den Teegärten Darjeelings an den Südhängen des Himalayas. Er zählt wegen des leicht nussigen Aromas zu den besten Tees der Welt. Kenner nennen ihn auch den „Champagner unter den Tees“.

Assam

Ein kräftig-malzig schmeckender und wärmender Tee. Er wird durch etwas Milch verfeinert.

Ceylon

Ein exquisiter Ceylontee. Besitzt eine feinherbe Note, einen frischen Geschmack und steht golden in der Tasse.

Earl Grey

Ein ausgesuchter Schwarztee mit dem Aroma von Bergamotteöl.

Grüntee

Zurück zu den Ursprüngen: Bestellt man in Japan oder China eine Tasse Tee, bekommt man automatisch Grüntee. Denn dort gilt Schwarztee als Exot, während es hier zu Lande genau umgekehrt ist. Doch langsam wirt Grüntee auch in Europa populär...

Früchte- und Kräutertee

Bei allen beliebt und von vielen getrunken. Die Statistiker haben es exakt errechnet: 180 Gramm Schwarztee trinken wir Österreicher pro Kopf und Jahr. Aber mehr als die dreifache Menge Kräuter- und Früchtetee! Kein Wunder: Was gibt es Besseres als eine dampfende Tasse Hagebuttentee im Winter, ein Glas kühlen Früchtetee im Sommer, oder Lindenblütentee, wenn eine Verkühlung im Anzug ist. Und das Gute dabei – Kräuter- und Früchtetees haben nur Vorteile: Sie sind koffeinfrei, haben keine Kalorien, können heiß oder kalt, zu jeder Jahres- und Tageszeit getrunken werden und schmecken Jung und Alt. Auch steht eine riesige Auswahl an Geschmacksrichtungen zur Verfügung, und jedes Jahr kommen neue Mischungen dazu.

Tee Beigaben

So zahlreich wie die Teesorten sind die Möglichkeiten ihn zu genießen. Die einen schwören auf Tee pur, die anderen setzen auf frische Milch, Zucker, Zitrone oder Rum zum Verfeinern des Geschmacks. Als Empfehlung gilt: je dunkler die Farbe des zubereiteten Tees in der Tasse ist, umso besser passen Milch und Zucker dazu. Sehr beliebt beim Süßen ist der Kandiszucker, weil sich dieser nur langsam auflöst und mit dem Aroma des Tees verbindet - und dadurch ein ganz eigenes Geschmackserlebnis bietet.

Kombinationen

Was für den Teegeschmack gilt, trifft auch auf die Kombinationsmöglichkeiten zu. Die einen lieben Tee zur Jause, die anderen zum Kuchen. Denn das "Mulitalent" schmeckt ebenso zu salzigen wie zu süßen Speisen. Als klassische Beilage gelten: Sandwiches oder Canapées mit Käse, Schinken oder Wurst, Teegebäck (wie z.B. Mürbteig- oder Blätterteigkekse) oder Teekuchen (wie z.B. Rührkuchen mit kandierten Früchten, Marmor- oder Germguglhupf).